Antworten auf häufige Fragen

Antworten auf häufige Fragen:

Wie komme ich zu einem Platz im Pflegeheim?

Rufen Sie uns an und verabreden Sie einen Termin mit uns: Telefon 07242 701310. Dann zeigen wir Ihnen gerne unser Haus und bieten Ihnen einen freien Platz an, sobald wir diesen zur Verfügung stellen können. Je eher Sie zu uns kommen, desto wahrscheinlicher können Sie zu einem gewünschten Termin den Platz im Heim erhalten.

Wie werden Heimkosten finanziert?

Bei Pflegebedarf ab Pflegegrad 2 bezahlt die Pflegeversicherung einen Anteil. Für die Heimbewohner ist der Eigenanteil in einer Einrichtung immer gleich, egal in welchem Pflegegrad (Pflegegrad 2, 3, 4 oder 5) der Bewohner gepflegt wird. Der Eigenanteil ist vom Bewohner zu bezahlen.

Was ist, wenn der Bewohner das Geld für den Eigenanteil nicht aufbringen kann?

Dann hilft der Träger der Sozialhilfe und bezahlt den fehlenden Anteil. Hier ist rechtzeitig ein Antrag zu stellen. Der Antrag wird bei Ihrem Rathaus gestellt. Dann werden Sie vom Träger der Sozialen Leistungen aufgefordert in den zur Verfügung gestellten Formularen die Vermögenssituation darzustellen und zu belegen, beispielsweise durch den Rentenbescheid und Kontoauszüge.

Müssen Angehörige für die Heimkosten aufkommen, wenn der Bewohner dies nicht kann?

Wenn das Einkommen des Bewohners nicht für den Eigenanteil ausreicht, so müssen Angehörige aus ihrem Einkommen etwas bezahlen, wenn sie ein Einkommen über den individuell berechneten Freigrenzen haben. Hier werden Lebenshaltungskosten, einige Versicherungsbeiträge und weiteres berücksichtigt. Wenn Sie ein Einkommen über dem Durchschnitt beziehen, so können Sie mit einer Beteiligung in einer Höhe von maximal etwa 200.-€ im Monat rechnen. Keinesfalls werden Sie durch eine Beteiligung an den Heimkosten ruiniert oder verlieren gar eine von Ihnen bewohnte Immobilie.

Was bedeutet eigentlich Kurzzeitpflege?

Kurzzeitpflege ist Pflege in einem Heim auf Zeit. Diese Kurzzeitpflege ist sinnvoll wenn etwa ein älterer Mensch aus dem Krankenhaus entlassen werden soll, er aber noch nicht wieder alleine in seiner Wohnung leben kann. Hier ähnelt die Kurzzeitpflege der Verhinderungspflege. Die Verhinderungspflege leistet Hilfe für die Zeit, in der eine sonst eingesetzte Pflegeperson nicht pflegen kann, etwa weil sie im Urlaub oder krank ist. Kurzzeitpflege wird für 4 Wochen im Jahr gewährt, in rechnerischer Verbindung mit der Verhinderungspflege können weitere 4 Wochen dazu kommen. An Geldleistungen wird für die Kurzzeitpflege 1.612.- € von der Pflegeversicherung gezahlt und bei einer Verlängerung (Verhinderungspflege) noch einmal 1.612 ,- € für insgesamt acht Wochen. Diese Leistungen sind für alle Pflegegrade ab Pflegegrad 2 bis Pflegegrad 5 gleich.

Was ist durch die Pflegekosten abgedeckt?

Die Leistungen im Pflegeheim, die Sie durch die Heimkosten tragen, gehen über ein „all – inclusiv“ – Paket, wie Sie es vielleicht von Pauschalreisen kennen, hinaus: Es gehören dazu: Alle Mahlzeiten mit den Getränken (Mineralwasser, Tee, Kaffee…), Bettwäsche und Handtücher, Zimmerreinigung und selbstverständlich Pflege, alle vom Arzt verschriebenen Maßnahmen (Spritzen, Einreibungen, Verbände…), Unterhaltung, Zusammenarbeit mit Ärzten…
Es fällt leichter zu sagen, was nicht in den Heimkosten enthalten ist: Kosten für chemische Reinigung, Telefongebühren, Taxikosten, Fußpflege, Friseur; also alle Kosten, über die Bewohner entscheiden können, ob sie die Leistungen haben wollen oder nicht.

Wie funktioniert die ärztliche Versorgung?

Im Heim richtet sich die ärztliche Versorgung und die Wahl des Hausarztes nach dem Willen des Bewohners. Wir empfehlen, den bisherigen Hausarzt zu behalten, wenn dies möglich ist. Falls ein neuer Hausarzt gesucht werden soll, so unterstützt unser Pflegedienst Sie bei der Suche nach einem neuen Hausarzt. Es bietet sich an, einen Hausarzt im Umfeld des Heimes zu verpflichten. Damit ist eine gute und verlässlich schnelle Versorgung gewährleistet.

Gibt es eine Warteliste?

Wenn Sie absehen können, dass Sie in nächster Zeit einen Heimplatz wünschen, so melden Sie bitte Ihr Interesse bei uns an. Wir geben Ihnen dann einen Platz auf der Liste, die bevorzugt benachrichtigt werden, wenn ein Platz frei wird.

Was kann ich ins Heim mitbringen?

Sie können und sollten die Kleidung mitbringen, die Sie benötigen werden. Bilder und persönliche Andenken schmücken Ihre neue Wohnung, den das ist Ihr neues Zimmer im Heim. Bei Möbeln sollten Sie darauf achten, was räumlich ins Zimmer passen kann. Das Bett wird vom Heim gestellt. Es handelt sich um spezielle Betten, die zwar aussehen wie normale Schlafzimmer betten, die jedoch durch gute Bedienung und elektrische Motoren für Ihre Bedürfnisse und für die Hilfe bei Pflegebedarf ausgerüstet wird.

Wie kommt man zu Leistungen der Pflegeversicherung?

Bei Ihrer Krankenkasse finden Sie mit gleicher Adresse Ihre Pflegeversicherung – wenn Sie sich irrtümlich an die Krankenkasse wenden, so ist dies nicht weiter schlimm, meist gibt die Kasse dies im Haus der Pflegeversicherung. An die Pflegversicherung wenden Sie sich, wenn Sie einen Pflegebedarf haben und melden einen Unterstützungsbedarf an. Die Pflegekasse schickt Ihnen eine Gutachterin oder Gutachter, der auf das Vorliegen der Voraussetzungen eines Pflegegrades untersucht. Meist bekommen Sie vor der Begutachtung Formulare zugesandt, die Sie ausfüllen sollen – wenn Sie das nicht gemacht haben, so haben Sie davon keinen Nachteil. Nach dem Gutachten erhalten Sie einen Bescheid der Pflegeversicherung indem die Leistungen, die Sie erhalten aufgeführt sind. Falls Sie nicht einverstanden sind, so können Sie Widerspruch einlegen (das kostet nichts!)

 

 

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